Unternehmenspräsentation erstellen: Aufbau, Struktur und typische Fehler
- MS-Marketing

- 4. März
- 2 Min. Lesezeit
Viele Unternehmen stehen irgendwann vor der gleichen Aufgabe: Eine Unternehmenspräsentation erstellen, die das eigene Unternehmen, Leistungen oder Projekte verständlich erklärt.
Diese Präsentationen werden in ganz unterschiedlichen Situationen genutzt – zum Beispiel im Vertrieb, bei Investoren, auf Messen oder bei der Vorstellung eines Unternehmens gegenüber neuen Kunden.
Trotzdem entsteht häufig ein Problem: Die Inhalte sind vorhanden, die Präsentation wirkt jedoch unklar oder überladen. Entscheider verstehen nicht sofort, worum es geht oder warum ein Unternehmen die richtige Wahl ist.
Der Grund dafür liegt selten am Design. In den meisten Fällen fehlt eine klare Struktur.

Warum Unternehmenspräsentationen oft nicht überzeugen
Viele Präsentationen entstehen aus der internen Perspektive eines Unternehmens. Informationen werden gesammelt und anschließend auf Folien verteilt. Dadurch entstehen Präsentationen mit vielen Details, aber ohne klare Argumentation.
Typische Probleme sind:
zu viele Inhalte auf einzelnen Folien
fehlende Struktur der Argumente
Präsentationen beginnen direkt mit Unternehmensdaten
Nutzen und Mehrwert werden zu spät erklärt
Gerade im B2B-Umfeld führt das schnell dazu, dass wichtige Inhalte verloren gehen. Entscheider haben wenig Zeit und müssen Informationen schnell bewerten können.
Eine gute Präsentation führt deshalb immer durch eine klare Argumentationsstruktur.
Wie eine gute Unternehmenspräsentation aufgebaut ist
Wenn Unternehmen eine Unternehmenspräsentation erstellen, sollte die Struktur immer nachvollziehbar sein. Ziel ist es, den Zuhörer oder Leser Schritt für Schritt durch das Thema zu führen.
1. Ausgangssituation
Am Anfang sollte immer klar werden, in welchem Kontext sich das Unternehmen bewegt. Welche Branche wird bedient? Welche Probleme werden gelöst?
Dieser Einstieg hilft dem Zuhörer, das Unternehmen sofort einzuordnen.
2. Problem oder Herausforderung
Viele Präsentationen springen direkt zur Lösung. Effektiver ist es, zuerst die Herausforderung oder Situation zu erklären, die Kunden haben.
So wird deutlich, warum die angebotene Leistung überhaupt relevant ist.
3. Lösung und Leistungen
Erst danach sollten Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen vorgestellt werden. Dabei sollte der Fokus immer auf dem Nutzen liegen – nicht nur auf Funktionen oder technischen Details.
4. Vorgehensweise oder Prozess
Gerade im B2B-Umfeld ist es wichtig zu zeigen, wie ein Unternehmen arbeitet. Ein kurzer Überblick über Prozesse oder Arbeitsweisen schafft Vertrauen.
5. Referenzen oder Beispiele
Erfolgreiche Projekte oder Referenzen zeigen, dass ein Unternehmen bereits Erfahrung in seinem Bereich hat.
6. Zusammenfassung
Am Ende sollte noch einmal klar werden, welchen Mehrwert das Unternehmen bietet.
Warum Struktur wichtiger ist als Gestaltung
Viele Unternehmen versuchen, Präsentationen durch modernes Design zu verbessern. Farben, Animationen oder neue Layouts können eine Präsentation zwar optisch aufwerten, lösen aber nicht das eigentliche Problem.
Wenn Inhalte nicht logisch aufgebaut sind, bleibt eine Präsentation trotz guter Gestaltung schwer verständlich.
Deshalb sollte Gestaltung immer aus der Struktur entstehen. Jede Folie sollte eine klare Aufgabe haben und genau eine zentrale Aussage transportieren.
Wann Unternehmen ihre Präsentationen überarbeiten sollten
Eine Überarbeitung der Unternehmenspräsentation ist oft sinnvoll, wenn sich wichtige Inhalte verändert haben oder Präsentationen im Alltag schwer nutzbar sind.
Typische Anzeichen sind:
Präsentationen werden ständig angepasst
Inhalte müssen im Gespräch zusätzlich erklärt werden
Folien wirken überladen oder unübersichtlich
verschiedene Mitarbeiter nutzen unterschiedliche Versionen
Eine klare Struktur hilft dabei, Präsentationen langfristig einfacher nutzbar zu machen.
Fazit: Gute Unternehmenspräsentationen entstehen durch klare Argumentation
Wer eine Unternehmenspräsentation erstellen möchte, sollte zuerst die Struktur entwickeln und erst danach an Gestaltung denken.
Entscheider müssen schnell erkennen können:
welches Problem ein Unternehmen löst
welche Lösung angeboten wird
welchen konkreten Nutzen Kunden erhalten
Wenn diese Punkte klar dargestellt sind, wirkt eine Präsentation automatisch überzeugender.



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