Fachkräftemangel beenden: Warum „Post & Go“ auf Facebook nicht mehr reicht (und was Social Recruiting wirklich ist)
- MS-Marketing

- vor 3 Tagen
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Haben Sie auch das Gefühl, der Arbeitsmarkt ist wie leergefegt? Sie schalten teure Anzeigen auf Jobportalen, aber es melden sich entweder gar keine Kandidaten oder nur solche, die fachlich nicht passen. Die bittere Wahrheit ist: Die besten Mitarbeiter suchen gar keinen Job. Sie haben schon einen.
Hier erfahren Sie, warum klassische Stellenanzeigen 2025 nicht mehr funktionieren und wie Sie mit echtem Social Recruiting genau die Fachkräfte erreichen, die Sie wirklich brauchen.

Der Fehler im System: „Post & Go“
Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie auf Social Media präsent sein müssen, um Mitarbeiter zu finden. Doch die Umsetzung sieht oft so aus: Es wird eine Grafik mit dem Text „Wir suchen Verstärkung!“ erstellt und auf der eigenen Facebook-Unternehmensseite gepostet. Dann wartet man.
Das nennen wir das „Post & Go“-Prinzip. Und es ist aus zwei Gründen zum Scheitern verurteilt:
Fehlende Reichweite: Ihre Facebook-Seite sehen nur Menschen, die Ihr Unternehmen bereits kennen (Ihre aktuellen Mitarbeiter, Kunden oder Freunde). Das ist nicht der Pool an neuen Fachkräften, den Sie brauchen.
Keine Zielgruppe: Der Algorithmus zeigt Ihren Beitrag organisch kaum noch jemandem an. Ohne Werbebudget verpufft die Nachricht im Nichts.
Ein einfacher Post ist keine Strategie. Es ist Hoffnung. Und Hoffnung ist im Business kein guter Ratgeber.
Der Unterschied: Aktiv Suchende vs. Passiv Wechselwillige
Um das Problem zu lösen, müssen wir den Markt verstehen.
Die aktiv Suchenden (ca. 10–15 %): Das sind Arbeitslose oder Unzufriedene, die aktiv auf StepStone, Indeed oder beim Arbeitsamt schauen. Hier tummeln sich alle Unternehmen. Der Konkurrenzkampf ist riesig, die Qualität oft durchwachsen.
Die passiv Wechselwilligen (ca. 50–60 %): Das ist der „Goldstandard“. Diese Fachkräfte haben einen Job, sind aber latent unzufrieden (zu wenig Gehalt, schlechtes Klima, zu langer Fahrweg). Sie suchen nicht aktiv, aber wenn ihnen ein besseres Angebot direkt vor die Nase gehalten wird (auf dem Smartphone), sind sie bereit zu wechseln.
Genau hier setzt Social Recruiting an. Wir warten nicht, bis jemand sucht. Wir finden die Fachkraft dort, wo sie ihre Freizeit verbringt: Auf Instagram, Facebook oder LinkedIn.
Wie funktioniert ein Social Recruiting Funnel?
Professionelles Social Recruiting hat nichts mit „bunte Bilder posten“ zu tun. Es ist ein datenbasierter Prozess, der psychologisch aufgebaut ist:
1. Die Ansprache (The Scroll-Stopper)
Wir schalten bezahlte Werbeanzeigen (Ads), die gezielt in Ihrer Region an Personen mit den passenden Interessen und Jobtiteln ausgespielt werden. Das Bild oder Video zeigt keinen Obstkorb, sondern echte Vorteile: Besseres Gehalt, 4-Tage-Woche oder moderne Maschinen. Wir wecken Begehrlichkeiten.
2. Die Barriere senken (Mobile First)
Niemand hat abends auf der Couch seinen Lebenslauf als PDF parat. Wenn Sie jetzt ein Anschreiben verlangen, springt der Kandidat ab. Stattdessen leiten wir den Interessenten auf eine spezielle Mobile-Landingpage. Dort kann er sich in einem interaktiven Quiz in unter 60 Sekunden bewerben – ohne Lebenslauf, ganz einfach per Klick.
3. Die Vorqualifizierung
Durch gezielte Fragen im Quiz (z.B. „Hast du einen Führerschein Klasse C?“ oder „Wie viele Jahre Berufserfahrung hast du?“) filtern wir unpassende Bewerber sofort heraus. Sie erhalten nur Datensätze von Kandidaten, die Ihre Kriterien erfüllen.
Fazit: Werden Sie zum Bewerber-Magneten
Der Fachkräftemangel ist oft kein Mangel an Menschen, sondern ein Mangel an Sichtbarkeit. Die guten Leute sind da – sie arbeiten nur gerade bei Ihrer Konkurrenz.
Wenn Sie aufhören wollen, auf Bewerbungen zu warten, und stattdessen ein System installieren möchten, das Ihnen planbar qualifizierte Kontakte liefert, ist Social Recruiting der einzige logische Schritt.
Möchten Sie wissen, wie viele potenzielle Kandidaten in Ihrer Region erreichbar sind?
Bei MS-Marketing analysieren wir unverbindlich das Potenzial für Ihre offenen Stellen. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Bewerber-Funnel aufbauen.


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